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Tipp des Monats Februar 2003
Lasst Luft an den Körper
Im Sommer ist es ja eine Selbstverständlichkeit, den Körper der Sonne
und der Luft auszusetzen. Bei Deutschlands frostigen Temperaturen ist uns dies im Winter in der
Regel zu kalt. Trotzdem kann unser Körper es gut gebrauchen. Es muss ja nicht lange sein.
Auch ein bisschen bringt schon den Kreislauf in Schwung, läßt einen so richtig
durchatmen, macht gute Laune und hilft gegen kalte Füße.
Fangt einfach langsam an. Geht die ersten paar Tage einfach mal barfuß in
den Garten, lauft einmal kurz herum und belasst es dabei. Ihr werdet Euch danach wundern, wie
herrlich warm die Fliesen im Treppenhaus sein können.
Wenn Ihr Euch daran gewöhnt habt, könnt Ihr den nächsten Schritt wagen. Wärmt
Euch durch ein wenig sportliche Betätigung auf. Schlüpft dann in Eure Badelatschen und
Badeklamotten (Zugeständnis an die Nachbarn - ganz ohne wäre natürlich noch
schöner!), schnappt Euch ein Handtuch und ab geht es nach draußen. Wichtig ist, immer
in Bewegung zu bleiben. Dann hält man es besser aus, als man denkt. Lasst bei Euren
Übungen anfangs die Badeschuhe an. Sonst treiben Euch die schmerzenden Füße evtl.
schon wieder ins Warme, obwohl der Körper es immer noch genießt, draußen zu
sein. Wenn ihr merkt, dass Ihr bald genug habt, lauft noch ein wenig ohne Schuhe herum.
Der nächste Schritt ist dann, ganz ohne Schuhe hinaus zu gehen. Hüpft, springt, lauft,
macht Gymnastik - was Euch gerade einfällt. Besonders viel Spaß macht es bei Regen,
Wind oder Schneefall. Dann kann man so richtig die Elemente an seinem Körper spüren.
Das bringt einen der Natur noch viel näher. Auf einmal ist jedes Wetter schön, weil es
das tägliche Luftbad zu einem ganz intensiven Genuß und völlig einzigartig macht.
Und da wir ihm ja auch nur kurz ausgesetzt sind, kann es unserer Gesundheit nun wirklich nichts
anhaben.
Die besondere Krönung ist eine geschlossene Schneedecke. Als geübter Luftbader kann man
sich nicht nur damit abreiben sondern sich auch ganz darin wälzen. Herrlich! Probiert es nur
mal, Ihr werdet begeistert sein.
Wir nehmen unser tägliches Luftbad am liebsten morgens nach dem Yoga. Aber
auch gerne nochmal zwischendurch. Oder einfach abends, wenn man nach Hause kommt. Das erfrischt
und hilft einem, den Tag viel leichter loszulassen und bei sich selber anzukommen. Vor allem wenn
Schnee liegt, lassen wir uns dieses Erlebnis nicht entgehen.
Hinterher kann man eine schöne, warme Dusche nehmen. Oder sich einfach abtrocknen, warm
anziehen und das Gefühl des Luft-/Schnee-/Regen-/Windbades noch ein Weilchen
nachspüren.
Wer keinen Garten zur Verfügung hat, kann ein wenig auf dem Balkon
herumhüpfen. Oder bei Sonnenschein so leicht bekleidet wie möglich in der Sonne joggen
gehen. Wenn es sehr kalt ist, zieht eine Mütze dazu auf. Der Körper verliert am meisten
Wärme über den Kopf. So kann man den raren Sonnenschein optimal ausnutzen.
Also, liebe Rohköstler, raus aus den Klamotten und rein in den Schnee!
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Gymnastik anfangs noch mit Schuhen...
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Am schönsten ist ein ganzes Schneebad.
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... später dann ohne.
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Nach einem einstündigen Waldlauf in Turnhose und Mütze bei -8° C sind ein
wenig Gymnastik...
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Das Gesicht mit Schnee abzureiben tut echt gut!
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... und ein Sonnenbad angesagt.
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