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Tipp des Monats Januar 2003
Keimlinge
Jetzt in der kalten Jahreszeit ist die Versorgung mit
Wildkräutern recht dürftig. Klar, wer Wald und Wiese in der Nähe und viel Zeit zum
Sammeln hat, kann seinen Bedarf trotzdem decken. Ein normaler Arbeitsalltag jedoch, bei dem man
morgens aus dem Haus geht, wenn es noch dunkel ist und abends erst im Dunkeln nach Hause kommt,
läßt einem nicht viel Raum dafür. Deshalb sind viele im Winter auf der Suche nach
einem Ersatz. Keimlinge sind hier eine gute Alternative.
Gekeimte Hülsenfrüchte,
Bockshornklee und Alfalfa essen wir ohnehin das ganze Jahr über. Wenn das Grün
draußen spärlich wird, beginnt für uns zusätzlich die Zeit der grünen
Keimlinge. Einige Keimlinge kann man nämlich nach ein paar Tagen ans Licht stellen und ihre
kleinen Blättchen grün werden lassen. Zusammen mit Stangensellerie, Fenchel und anderem
Gemüse ergeben Keimlinge den leckersten Salat der Welt.
Bei solch einer Auswahl an den
frischen, Nährstoff geladenen, kleinen Enzymbomben kann man keinen Mangel leiden.
Linker Teller im Uhrzeigersinn bei der Paprika beginnend: Kichererbsen, Bockshornklee,
Sonnenblumenkerne, grüne Erbsen, Linsen Vertes du Puys, Trojalinsen, Mungbohnen, Mitte:
Gourmetlinsen.
Rechter Teller im Uhrzeigersinn bei der Paprika beginnend: Bockshornklee (diesmal grün
gekeimt), Brokkoli, Alfalfa, Radieschen.
Hier erfahrt Ihr
mehr über die Aufzucht von Sprossen.
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