"Milchprodukte"
Nußmilch
1 Tasse Nüsse nach Wahl
3 Tassen Wasser oder frisch gepreßter Orangensaft
(evtl. ein wenig Vanille aus einer frischen Vanilleschote)
Nüsse mindestens 2 Stunden in Wasser einweichen, abspülen und mit einer
Tasse Flüssigkeit sowie, wenn gewünscht, Vanille, möglichst glatt mixen (dauert
ca. 2 min.). Die restliche Flüssigkeit dazugeben und noch einmal kurz mixen.
Die Milch kann dick getrunken werden. Wer sie lieber ganz flüssig mag, kann sie je nach
gewünschtem Flüssigkeitsgrad durch ein Sieb oder Tuch filtern.
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Nußbutter
2 Tassen beliebige Nüsse
ca. ½ Tasse Wasser aus einer Kokosnuß, frisch gepreßter Apfel- oder
Orangensaft
Trockene Nüsse in einer Nußmühle zu Mehl verarbeiten und in eine
Schale füllen. Nach und nach Flüssigkeit mit einem Löffel unterrühren, bis
die gewünschte Butterkonsistenz entsteht. Die Flüssigkeit sollte so sparsam wie
möglich verwendet werden.
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Joghurt
beliebige Menge geschälte Sonnenblumenkerne (man erhält ca. das
Doppelte der Kerne an Joghurt)
Wasser
ca. ½ TL Milchsäurebakterien zur Joghurtherstellung
Sonnenblumenkerne mindestens 2 Std. einweichen, evtl. auch einen Tag ankeimen
lassen. Die Kerne mit Milchsäurebakterien oder Naturjoghurt und soviel Wasser mixen, bis die
Masse die Konsistenz eines recht flüssigen Milchshakes hat. (Wenn man von fertigem Joghurt
etwas übrig behält, kann man bei der nächsten Joghurtherstellung 1-2 TL davon
anstelle der Milchsäurebakterien als Starthilfe verwenden.)
Die Masse in Gläser füllen und mit einem Stück Küchenpapier und einem
Gummiband einen luftdurchlässigen Deckel schaffen. Die Gläser dürfen nur bis zur
Hälfte gefüllt sein, da sonst Überlaufgefahr besteht.
Wenn eine Joghurtmaschine vorhanden ist, sollte sie benutzt werden. Wenn nicht, muss ein Ort
gefunden werden, der relativ gleichmäßig die Temperatur zwischen 25° und 42°
Celsius hält. Geeignet ist im Winter z. B. das Lüftungsgitter einer Heizungsabdeckung.
Man stellt die Gläser darauf und deckt sie mit einem kleinen Pappkarton ab. Der Karton darf
nicht direkt auf den Gläsern aufliegen, da die Luft sonst nicht mehr zirkulieren kann. Man
kann die Gläser auch direkt auf die Heizung stellen. Dabei muß aber die Temperatur gut
kontrolliert werden.
Der Fermentierungsprozess dauert 6-16 Std. Je wärmer es ist, desto schneller schreitet er
voran. Ist die Temperatur zu hoch oder zu niedrig, können die Milchsäurebakterien nicht
arbeiten oder sterben sogar ab. Pilze gewinnen die Oberhand, es kann zu Schimmelbildung kommen.
Der Joghurt ist fertig, wenn er aufgegangen und mit Bläschen versetzt ist und sich unter der
stichfesten Masse Flüssigkeit absetzt. Die Oberfläche ist meist leicht gewölbt und
grau-bräunlich gefärbt. Der Joghurt kann auch schon in einem früheren Stadium
gegessen werden. Wenn aus der abgesetzten Flüssigkeit noch kleine Bläschen aufsteigen
und im Joghurt noch keine größeren Bläschen erkennbar sind, schmeckt er milder
und prickelnd.
Zum Abgießen der Flüssigkeit bohrt man an einer Seite ein Loch in den Joghurt, z. B.
mit dem Stiel eines langen Löffels. Die Flüssigkeit kann getrunken werden.
Je nach Geschmack kann der Joghurt fest, ohne die Flüssigkeit (er hat ungefähr die
Konsistenz wie "Gervais Obstgarten") oder mit der Flüssigkeit durchgerührt
als "Sahnejoghurt" gegessen werden.
Der Jogurt sollte nicht mit Früchten gegessen werden. Die Kombination kann zu
Gasbildung oder anderen Verdauungsbeschwerden führen.
Im Kühlschrank kann man den Joghurt 2-3 Tage aufbewahren, sofern die Flüssigkeit
abgeschüttet ist.
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Schlagsahne
1 ½ Tassen beliebige Nüsse
½ Tasse frisch gepreßter Orangensaft
3-4 Datteln
Nüsse mindestens 2 Stunden einweichen und danach abspülen. Alle Zutaten
mixen, bis eine Masse mit sahneähnlicher Konsistenz entsteht. Falls die Sahne zu fest ist,
ein wenig mehr Saft oder etwas Wasser dazugeben. Sahne muss sofort verbraucht werden.
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